Risiko-basierter Ansatz

Auch wenn sich das Gerücht mittlerweile auch in sog. „Fachmedien“ beharrlich festgesetzt hat: Die im September erscheinende ISO 9001:2015 wird kein formales Risikomanagement-System fordern! Es geht vielmehr um „Risikobasiertes Denken“ bzw. den risikobasierten Ansatz.

Die Anforderungen des risikobasierten Ansatzes wirken sich auf die Qualitätsplanung (siehe Abschnitt 6) aus und enthalten Elemente, die vormals unter der Überschrift Vorbeugungsmaßnahmen aufgeführt waren.

Die Anwendung des Annex SL in der aktuellen ISO/DIS 9001:2014 verankert einen risikobasierten Ansatz im Managementsystem.
Es ist nun erforderlich, dass Unternehmen die Risiken und Chancen ermitteln, mit denen das QM-System die gewünschten Ergebnisse erzielen kann.

Der aktuelle Entwurf fordert explizit, dass Organisationen ihren Kontext verstehen (siehe 4.1) und die Risiken und Chancen (siehe 6.1), die zu berücksichtigen sind, bestimmt.

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Dipl.-Ing. Harald Staska

Dipl.-Ing. Harald Staska

Gründer & Geschäftsleitung von C.O.M.E.S; Berater, Trainer und Auditor,
Delegierter im technischen Komitee ISO/TC 176/SC 2 (Anm.: ISO 9001), Delegierter im Projekt Komitee ISO/PC 302 (Anm.: ISO 19011) sowie Experte von Austrian Standards International im Komitee 129 – Qualitätsmanagementsysteme.